Band 
Erster Theil.
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ein so leichtes Mittel, ihre Zeit einzutheilen darbothen, sowurden auch ihre bürgerlichen und religiösen Geschäfte darnachgeordnet; daher unsere Monathe, welche die ganze Periodedes Mondwechsels in sich schließen, und daher endlich auchunsere Woche von sieben Tagen, die den vier vorzüglichsten'Phasen des Mondes entspricht, und die seit der grauestenVorzeit, in welche sich ihr Ursprung verliert, ohne Unter-brechung die ganze Reihenfolge der Jahrhunderte sich durch-wand, die sich nach und nach allen Zeitrechnungen der ver-schiedenen Nationen anschmiegte, und selbst unter den Völ-kern Amerikas bey der Entdeckung des neuen Contincnteswieder gesunden wurde. Obschon aber die Bedürfnisse desAckerbaues den Völkern der Vorzeit bald die Nothwendigkeitzeigte, ihre Chronologie den Jahreszeiten gemäß, d. h. nachder Sonne einzurichten, so konnten sie doch nicht dem ihnenbereits zur Gewohnheit gewordenen Gebrauche entsagen,ihre Zeit nach den so auffallenden und so regelmäßig fortge-henden Abwechslungen der Mondsgestalten einzutheilen. Umbeyde Vortheile zu vereinigen, und die für das gemeineLeben unbehülflichen Brüche zu vermeiden, suchten sie dahersolche Perioden auf, die eine ganze Anzahl von Revolu-tionen der Sonne sowohl als des Mondes enthielten. Eineder einfachsten und berühmtesten unter diesen Perioden istdie, von der wir hier sprechen, von 19 Sonncnjahren, oder236 synodischen Mondsmonathen, die der Grieche Mcton400 Jahre vor Eh. G. erfand, und die er dem in den olym-pischen Spielen versainmelten Gricchenlande vorlegte, welchessie mit einer diesem Volke eigenen Begeisterung als eine derschönsten und wohlthätigsten Erfindungen aufnahm. DiesePeriode ist noch jetzt in unseren Kalendern unter dem Nah-men der goldenen Zahl bekannt. Aber schon früher hat-ten die Aegyptier eine andere und genauere Periode von 26Jahren, jedes zu 366 Tagen, gefunden, welche bis auf eine