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leiden, wenn sie in den Schatten ihres Hauptplanetcn treten,für die Geographie und die Schifffahrt von großem Nutzenseyn würden. Man suchte daher aus lange fortgesetzten Be-obachtungen die Theorie dieser Satelliten so gut als mög-lich zu begründen, um sich dadurch in den Stand zu setzen,jene Finsternisse mit Genauigkeit vorauszuberechnen. Beydieser Untersuchung aber bemerkte man bald den sonderbarenUmstand, daß die Finsternisse der vier Monde des Jupitersimmer nahe 8 Minuten 17.9 Secunden früher erfolgten,als sie nach der Rechnung erfolgen sollten, wenn Jupi-ter der Sonne gerade gegenüber stand, oder in Oppositionwar, und eben so viel später, wenn Jupiter bey der Sonne,oder in Conjunctivn war. Wenn man, wie es sehr wahr-scheinlich ist, voraussetzt, daß Jupiter ebenfalls, so wie dieErde, einen Kreis beschreibe, deren gemeinschaftlicher Mittel-punkt die Sonne ist, so folgt daraus, daß Jupiter in sei-ner Opposition der Erde um den ganzen Durchmesser derErdbahn näher steht, als in der Coni 'unction. Warum er-blicken wir also die Finsternisse früher, wenn Jupiter unsnäher ist, und später, wenn er weiter von uns entfernt ist?— Die Antwort darauf ist so einfach und natürlich, daß ihreWahrheit von Niemand verkannt werden kann. — Weil dasLicht, welches uns die Nachsicht von jenen Finsternissen bringt,nicht, wie man früher allgemein glaubte, selbst den unend-lichen Raum in einem Augenblicke durchdringt, sondern weiles, wie alle anderen Körper, zu seiner Bewegung eine Zeitbraucht, und daher deck kleineren Raum in einer kürzeren,den größeren in einer längeren Zeit zurücklegt.
Gesetzt es befindet sich Jemand auf einem viereckigenSchiffe, welches ihm unbewußt mit großer Geschwindigkeitvon West nach Ost einen Strom herunterfährt; auf demBoden seyen nach der Breite des Schiffes gerade Liniensenkrecht auf die Seiten des Schiffes gezogen, die also gleich-