Band 
Erster Theil.
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tungcn so gut bestätiget, daß er an der Richtigkeit derselbennicht weiter zweifeln konnte. Aber damit hatte er noch nichts,als eine Hypothese gefunden, durch welche sich die beobachte-ten Erscheinungen darstellen ließen; die wahre Ursache derErscheinungen war ihm noch immer verborgen. Es warmehrals wahrscheinlich, daß diese Ursache nicht in den Gestirnenselbst, sondern irgend wo außer ihnen liege, und schon diePeriode dieser Erscheinungen, so wie ihre Abhängigkeit vonder Ekliptik mußte ihn auf die Vermuthung leiten, daß derwahre Grund derselben in der Bewegung der Sonne oderder Erde aufzusuchen seye. In dieser Vermuthung ging erAlles sorgfältig durch, wo er eine Spur der gesuchten Wahr-heit anzutreffen hoffte, bis er endlich aus die Idee gerieth,ob nicht etwa die vor fünfzig Zähren (im Jahre 1675) vonRömer entdeckte Geschwindigkeit des Lichtes die so lange ge-suchte Ursache jenes Phänomens seyn könnte, was er dennauch, wie wir oben gesehen haben, bald vollkommen bestä-tiget fand.

Nachdem wir uns nun durch vollkommen hinreichendeBeweise von der täglichen sowohl als von der jährlichen Be-wegung der Erde überzeugt haben, so wird es nicht mehrschwer seyn, sich auch unter dieser Voraussetzung von derAbwechslung der Tages- und Jahreszeiten, und der verschie-denen Temperaturen derselben, und überhaupt von allen denErscheinungen Rechenschaft zu geben, welche wir oben durchdie tägliche Bewegung des Himmels und durch die jährlicheBewegung der Sonne um die ruhende Erde zu erklären ge-sucht haben. Zu diesem Zwecke sey ABQD (Fig. 16) dieEbene des Aequators , die z. B. durch eine horizontale Ta-fel vorgestellt wird, die man sich nach allen Seiten ins Un-endliche erweitert vorstellt. Durch den Punct 8 derselben, wel-

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