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fernt sind, um die Folgen der Bewegung der Erde an ih-nen zu erkennen.
Aber warum haben wir diese Untersuchung nicht viel-mehr an den Planeten angestellt, von denen wir bereitswußten, daß sie uns viel näher stehen, als die Fixsterne,und daß daher von ihnen viel mehr für unsern Zweck zuerwarten war, als von jenen? In der That erkennen wiran den Planeten bereits eine deutliche Scheibe, währenduns die Sterne nur als untheilbare Punkte erscheinen; anmanchen Planeten sehen wir sogar Flecken auf ihrer Ober-fläche , zum Zeichen, daß sie uns wohl sehr nahe stehen, unddaher zu jenen Untersuchungen auch viel geschickter seyn müs-sen. Auch fanden wir oben S. 102 ihre Bewegungen so ver-worren, und so auffallend in einander geschlungen, daß wirwenigstens jetzt, wo wir nun bereits durch das Vorherge-hende von der Bewegung der Erde überzeugt sind, beynahenicht umhin können, zu vermuthen, daß diese Bahnen (Fig. 9)wohl nur deßwegen so sonderbar verwickelt sind, weil wir sievon der Erde, die selbst in Bewegung ist, betrachten, unddaß sie daher vielleicht eben so einfach seyn können, als diekreisförmige Bahn der Sonne, wenn man sie nur ebenfallsaus ihrem Mittelpunkte betrachten könnte, wie dieß mit derSonne der Fall ist. Allein welches soll dieser Mittelpunktseyn?— Bey der Erde war es die Sonne, von welcher dieErde zugleich Licht und Wärme erhält. Aber die Planetenerhalten diese beyden großen Wohlthaten ebenfalls von der-selben Sonne, und sie sehen, so viel wir durch unsere Fern-röhre an ihnen erblicken können, auch in so vielen anderenDingen unserer Erde so ähnlich, daß man kaum zweifeln kann,daß sie ähnliche Körper sind, die auch eine ähnliche Bestim-mung, also auch wohl eine ähnliche Bewegung, und zwarvielleicht um denselben Mittelpunkt, wie die Erde, habenwerden.