Band 
Erster Theil.
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zuvor. Theilt man daher die zweyte Tafel durch die Linieneil, ed in vier gleiche Theile, so ist jeder dieser Theile gleichder ersten Tafel, und jeder derselben erhält nur den viertenTheil des Lichtes, welches die eben so große erste Tafel ganzerhielt. Würde dieselbe zweyte Tafel dreymahl weiter ent-fernt, als die erste, so daß AB' 3AB wäre, so würde dieBeleuchtung der neuen Tafel 9mahl schwächer seyn, als dieder ersten, und in einer vierfachen Entfernung, wo AB'= 4 AB, wäre sie Issmahl schwächer, als die erste u. s. w.,so daß überhaupt die Stärke der Beleuchtung in demselbenVerhältnisse abnimmt, in welcher das Quadrat der Entfernungder Tafel von dem Lichte zunimmt, oder wie man sich kür-zer auszudrücken pflegt, daß die Beleuchtung sich wie ver-kehrt das Quadrat der Entfernung verhält.So sinnlich diese Vorstellung auch seyn, und so wenig sieauch in das eigentliche Wesen der Kraft eindringen mag, sobeweist sie doch, daß das Quadratverhältniß unter allen daseinfachste und natürlichste ist, was man annehmen kann. (b)Uebrigens werden wir bald sehen, daß diese Kraft, an-dere Körper anzuziehen, nicht bloß der Sonne eigenthümlich,sondern daß sie eine allgemeine Eigenschaft aller Körper derNatur ist. So wie die Sonne den Planeten anzieht, so ziehtauch dieser die Sonne, so ziehen sich auch alle Planeten undComcten unter einander an, und selbst die uns zunächst um-gebenden Körper auf der Oberfläche der Erde werden, einervon dem andern, und alle gemeinschaftlich von der Erde an-gezogen. Diese Attraction ist daher eine wesentliche Eigen-schaft aller Materie, folglich auch desto größer, je mehr Ma-terie da ist, d. h. je mehr Masse der anziehende Körper ent-hält. Die Kraft also, welche wir hier betrachten, ist im All-gemeinen dem verkehrten Quadrate der Entfernung, undfür jeden einzelnen Körper der Masse dieses Körpers pro-portional. Ist daher m die Masse eines Körpers, und r seine