Band 
Erster Theil.
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Vorgängern unerreichbar scheinen mußte, und da sie über-baupt Schwierigkeiten darbothen, die in mancher Beziehungselbst jene noch überstiegen, mit welchen der erste Erfinderdes Gesetzes der allgemeinen Schwere zu kämpfen hatte. ZuNewtons Zeiten, und mehr als fünfzig Jahre noch nach sei-nem Tode hatten unsere Planetentafeln, deren Constructionnur jene ersten gleichsam noch rohen Entdeckungen zu Grundelagen, noch Fehler von mehreren Minuten, während jetztdurch die Ausbildung jener Entdeckungen in den neuerenZeiten, diese Fehler sich alle auf einige wenige Secunden re-duciren, so zwar, daß es oft noch ungewiß ist, ob diese äu-ßerst geringen Abweichungen nicht vielmehr den unvermeid-lichen Beobachtungsfehlern, als den Elementen der Tafelnangehören.

Wir haben in dem ersten Buche gesehen, daß jederKörper alle anderen im Verhältnisse seiner Masse, und ver-kehrt wie das Quadrat seiner Entfernung anzieht, und daß,wenn bloß die Kraft der Sonne auf die Planeten wirkte,die letzteren unabänderlich dieselben Ellipsen beschreiben wür-den. Da aber diese Planeten selbst auch eine, wenn gleichviel geringere Masse, als die Sonne, haben, so werden auchdiese nach dem angeführten allgemeinen Gesetze derNatur, nicht nur auf die Sonne, sondern auch unter einan-der auf sich selbst wieder zurückwirken, oder jeder Planetwird nicht nur von der Sonne, sondern auch von allen an-deren Planeten zugleich angezogen werden, und die obengefundene einfache elliptische Bahn, die für jeden Planeteneigentlich nur dann statt haben würde, wenn er mit derSonne a l l e i n am Himmel wäre, wird jetzt durch die Wirkun-gen aller übrigen Planeten, eine äußerst zusammengesetzte undsehr verwickelte Bahn werden, zu deren allgemeinen und genauenEntwicklung Mittel gehören, welche die menschlichen Kräftewenigstens jetzt, und wahrscheinlich immer weit übersteigen.

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