Band 
Erster Theil.
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gründet, daß unter allen menschlichen Kenntnissen keine besserbewiesen, keine mehr über alle Zweifel erhaben ist, und daßendlich unter allen Entdeckungen keine dem menschlichen Geistemehr Ehre macht, als die der allgemeinen Schwere.

Wir wollen nun zu den näheren Entwicklungen derverschiedenen Wirkungen dieses Gesetzes übergehen, um ihmin unserer Ueberzeugung alle die Sicherheit zu geben, derenüberhaupt die Wahrheiten der Natur fähig sind.

Zweytes Capitel.

Störungen der Mondes.

Der Mond wird von der Erde und zugleich von derSonne angezogen, aber seine eigentliche Bewegung um dieErde wird nur dadurch gestört, daß die Wirkung der Sonneauf die Erde von ihrer Wirkung auf den Mond verschie-den ist. Denn wäre die Sonne in der That unendlich weit vonuns entfernt, so würde sie auf Erde und Mond auf gleicheWeise wirken, und die relative Bewegung der beyden letztenKörper würde von der Sonne nicht mehr geändert werden.Da aber die Entfernung der Sonne, so groß sie auch ist, ge-gen die Entfernung des Mondes von der Erde noch nichtals unendlich groß betrachtet werden kann, so ist der Mondbald mehr,^bald weniger von der Sonne entfernt, als dieErde, und die Linie, welche ihn mit der Sonne verbindet,bildet in verschiedenen Punkten seiner Bahn bald größere,bald kleinere Winkel mit dem Radius der Erdbahn, wor-aus also folgt, daß die Sonne mit einer veränderlichenKraft, und unter veränderlichen Winkeln auf diese beydenKörper wirkt, und daher Ungleichheiten in der Bewegung