Band 
Erster Theil.
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Drittes Capitel.

Störunge» d e r P l a n e t e ».

Es ist bereits erinnert worden, daß die Störungen,welche die Planeten von einander leiden, in zwey wesentlichverschiedene Classen eingetheilt werden, deren die einen aufden Ort des Planeten in seiner Bahn, und die anderen aufdie Gestalt und Lage dieser Bahn selbst ihren Einfluß äu-ßern. Die ersteren hängen bloß von der gegenseitigen Stellungzweyer Planeten ab, und sind daher in der Periode, in wel-cher diese Stellungen wiederkehren, eingeschlossen. Die ein-fachsten derselben sind diejenigen, welche von der unmittelba-ren Stellung des störenden Planeten selbst gegen den ge-störten abhängen, und diese Störungen haben alle die Form:für die Länge aSini(u't nt + s' e)und für die Entfernung von der Sonne

b Cos i(n't nt + s' f)

wo n und n' die mittleren jährlichen Bewegungen des ge-störten und des störenden Planeten, e, die Längen dersel-ben für irgend eine Epoche, und t die Zeit, in Jahren undTheilen des Jahres ausdrückt, die seit jener Epoche ver-flossen ist; wo endlich a und b zwey constante Größen undi nach der Ordnung die Zahlen 1, 2, 3, 4 ... . bezeich-net. Diese Störungen können also, da sie bloß von dem Si-nus und Cosinus jener Winkel abhängen, nicht ohne Endewachsen, sondern sie sind in bestimmte Gränzen eingeschlos-sen, und sie schwanken immer zwischen ihren größten posi-tiven und negativen Werthen, die gleich a und b sind, aufund ab. Die Zeit, in welcher jede dieser Störungen alleihre Werthe durchlauft, um dann eine neue ähnliche Periodezu beginnen, ist offenbar gleich der Zeit, in welcher der Win-