Band 
Erster Theil.
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neuen Triumphes wurde, worin eben dar sicherste Kennzei-chen der Wahrheit dieses Naturgesetzes besteht. Jene Theo-rie stellt jetzt nicht nur die sämmtlichen Beobachtungen derNeueren, sondern auch die der Araber, und jene, welche Pto-lcmäus anfuhrt, völlig befriedigend dar. Die große Genau-igkeit, mit welcher die zwey größten Planeten unseres Sy-stemes seit den frühesten Zeiten dem Gesetze ihrer wechsel-seitigen Anziehungen gehorcht haben, beweist zugleich die Sta-bilität dieses Systemes, da z. B. Saturn, welcher doch vonder Sonne hundertmahl schwächer als von der Erde ange-zogen wird, seit mehr als zweytausend Jahren keine bemerk-bare Störung durch äußere, dem Systeme fremdeEinwirkun-gen z. B. durch die Cometen erlitten hat.

Das Vorhergehende wird hinreichen, eine Idee von denPeriodischen Störungen zu geben, welchen die Planetendurch ihre wechselseitigen Anziehungen unterworfen sind. Wirwollen nun zu den säculären Störungen übergehen, undunter diesen zuerst diejenigen näher betrachten, welche sichauf die Lage der Bahnen gegeneinander beziehen.

Es stelle ABC (§ 19 ,31) die Bahn irgend eines Plane-ten z. B. Jupiters, und AJYIBNC die des Saturns vor.Durch die Anziehung Jupiters wird Saturn, wenn dieserletzte Planet z. B. in M unter der Jupitersbahn ist, ge-gen die Jupitersbahn hingezogen, und die Folge dieser An-näherung wird seyn, daß Saturn der Jupitcrsbahn eher be-gegnen muß, als ohne dieser Anziehung geschehen seyn wür-de. Wenn also die Saturnsbahn jene des Jupiters, ohneder Anziehung des letzten in B geschnitten haben würden, sowerden sich jetzt beyde Bahnen früher z. B. in B schneiden,oder mit andern Worten, durch die Wirkung Jupiters ge-hen die Knoten der Saturnsbahn zurück, während die Nei-gung beyder Bahnen wächst, weil der äußere Winkel 1> desDreyeckes bdB größer ist, als der innere entgegengesetzte