Band 
Erster Theil.
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gleich ist. Auch die anderen periodischen Ungleichheiten derdrey ersten Satelliten nähern sich jener Relation immer destomehr, je großer ihre Perioden sind, und selbst die Rota-tionen derselben um ihre Aren folgen demselben merkwür-digen Verhältnisse, dem als Hauptgcseß alles unterworfenzu seyn scheint, was zu jenem gleichsam isolirten Systemegehört.

Aehnliche Erscheinungen wurden wir wahrscheinlich auchin den Satellitensystemen der zwey entferntesten Planeten fin-den, wenn uns nicht beynahe alle guten Beobachtungen überdieselben fehlten, die auch, da diese Satelliten so klein undso weit von uns entfernt sind, nur von denjenigen Astrono-men angestellt werden können, welche mit vorzüglich gutenFernröhrcn versehen sind. Selbst von den Satelliten Sa­ turns kennen wer bisher bloß ihre Umlaufszeiten und ihremittleren Entfernungen von dem Hauptplaneten mit einigerYlenauigkeit, so daß die theoretische Entwicklung ihrer ver-schiedenen Ungleichheiten jetzt noch unmöglich ist. Indessenzeigen die Beobachtungen, daß die Bahnen der sechs erstenoder nächsten Satelliten mit der Ebene des Ringes nabezusammenfallen, während sich die des siebenten merklich da-von entfernt, eine Erscheinung, die eine Wirkung der An-ziehung Saturns seyn wird, der vermöge feiner Abplattungdie Bahnen der sechs ersten Satelliten so wie den Ring selbstin der Ebene seines Aequators erhält. Auch die wahrenBahnen dieser sieben Satelliten bewegen sich, so wie die desJupiters, gleichförmig auf fixen Ebenen,, welche letzten be-ständig zwischen dem Aequator und der Bahn Saturns lie-gen, und mit diesen beyden Ebenen eine gemeinschaftlicheDurchschnittslinie haben. Die Neigung dieser firen Bahnengegen den Saturnsäquator ist desto größer, je weiter dieSatelliten selbst vom Saturn entfernt sind. Doch hat mandiese Aehnlichkeit mit den Satelliten Jupiters nur durch die

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