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Ringes von der Sonne beleuchtet wird, während die anderein ihrem eigenen Schatten liegt.
Die Neigung des Ringes gegen die Ekliptik findet manzur Zeit der größten Oeffnung desselben. Nennt man a undb die halbe große und kleine Are des elliptischen Ringes zudieser Zeit, und n die gesuchte Neigung, so ist naheb
Siu n = —. Genauer wird man diese Neigung erhalten,a
wenn man n durch die geocentrische Breite Saturns ver-mehrt. Die Lage des Knotens des Ringes aber in der Eklip-tik findet man unmittelbar aus der Lage Saturns zu derZeit, wo der Ring wegen des Durchgangs seiner Ebene durchdie Erde verschwindet. Sucht man nähmlich aus der zu die-ser Zeit beobachteten geocentrischen Länge Saturns dessen he-liocentrische Länge, so ist die letzte zugleich die heliocentri-sche Länge des Ringknotens. Da man diese Verschwindungdes Ringes immer bey derselben Lage Saturns gegen dieFixsterne beobachtet, wenn diese Verschwindung von demDurchgänge der Ringebcne durch die Erde kommt, so finddie Knoten desselben in der Ekliptik unbeweglich, nur gehensie wegen der spräccssion der Nachtgleichen jährlich 50". 1.vorwärts. Die Länge des aufsteigenden Knotens des Ringesauf der Ekliptik war im Jahr 1801 gleich 167°30. Manhat also an dem Orte Saturns zur Zeit der Verschwindungdes Ringes ein Kennzeichen, ob dieses Verschwinden von demDurchgänge der Ringebenc durch die Erde oder durch die-Sonne komme. Wenn der Ring an einem Orte des Himmelsverschwindet, der von dem Knoten entfernt ist, wenn also dieEbene des Ringes durch die Sonne geht, so ist die bekannteLänge seines Knotens zugleich die heliocentrische Länge Sa turns , und dann läßt sich also die Entfernung Saturns vonder Erde eben so bestimmen, wie wir oben S. 325 die Ent-fernung Jupiters aus der Beobachtung der Finsternisse sei-