Band 
Erster Theil.
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wird, wenn anderskene äußern Kräfte auf diese Rotatio-nen störend einwirken Zu beyden Bewegungen war, wie wirgesehen haben, ein ein,iger Stoß, der nicht durch den Schwer-punkt des Planeten gng, hinlänglich. Die Richtung die-ses Stoßes bestimmte die Lage des Aequators des neuen Pla-netens, in dessen Ekcne nähmlich die Richtung des Stoßesliegen muß, also auch die Lage der auf den Aequator senkrech-ten Drehungsare; dieStä r ke dieses Stoßes aber bestimmtedie Geschwindigkeit d.r Rotation, so daß man, wenn mandie Richtung und Snrke des ursprünglichen Stoßes kennenmochte, man daraus )urch eine leichte Rechnung die Lage derAre und die Geschwindigkeit der Rotation finden könnte. Dauns aber die Beobach.ungen nicht jene, sondern eigentlich diebeyden letzten zu erkennen geben, so müssen wir hier das um-gekehrte Problem auslösen, und aus der gegebenen Lage derAre und der gegebenen Geschwindigkeit der Rotation die Rich-tung und Größe des ersten Stoßes suchen.

Da wir überall bemerken, daß die Natur die größteSparsamkeit in ihren Mitteln beobachtet, um dadurch oft sehrzusammengesetzte Zwecke zu erreichen, so dürfen wir auch hiervoraussetzen, daß derselbe erst: Stoß dem Planeten zugleichseine Revolution um die Sonre, und seine Rotation um sichselbst gegeben habe. Bey der ersten dieser beyden Bewegun-gen wird man bloß, wie wr S. 210 gesehen haben, dieGröße dieses Stoßes zu berücksichtigen haben, da bloß vondieser Größe die Natur des Kegelschnittes abhängt, welchender Planet um die Sonne beschreibt. Bey der zweyten Be-wegung aber wird auch die R ch t u n g dieses Stoffes berück-sichtiget werden müssen, weil )ie Schnelligkeit der Rotationnach dem Vorhergehenden wcs-ntlich davon abhängt, ob dieseRichtung nahe oder ferne von dem Schwerpunkte des Plane-ten vorbey ging. Verbindet man beyde Betrachtungen, sofindet man nach einigen einstchen Rechnungen den Ausdruck