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xeratur der Oberfläche der Erde nicht einmahl um den vier-ten Theil eines Grades Reaumur erhöht, und daß daher dieweitere Abkühlung der Erde, welche die Folge von Jahrhun-derten mit sich führen wird, auf keines der jetzt lebendenGeschlechter der Thiere und Pflanzen schädlich einwirken wird,so lange die der Sonne eigene Wärme und ihre Entfernungvon uns nicht beträchtliche Aenderungen leidet.
Anmerkung zum sechsten Capitel.
A) Wen» man die Entfernung r eines Punktes von derRotationsaxe und die Umdrehungszeit t desselben kennt/ so istes sehr leicht, die Schwungkraft s desselben zu bestimmen. Es
r
ist nähmlich (Buch I. S. m) s = — oder wenn der Punkt
in einer Secunde den Dogen c seines Kreises zurücklegtr.c*Sm-1 //
s —---. Wenden wir dieses auf die Erde an, so ist
für jeden Punkt ihres Aequators r — 19609000 Par. Fuß,und c = i 5 Secunden, also s — o.o 5 i 85 Fuß. Da aber dieKörper auf der Oberfläche der Erde durch die Schwere in derersten Secunde den Raum g = i 5 .n 3 Fuß zurücklegen, so ists o.o 5 i 85 1
g i 5 .n 3 — 290
oder die Schwungkraft au dem Acguator ist der 290^ Theil derSchwere. Für jeden andern Ort der Erde, dessen Polhöhe f ist,ist bekanntlich die Schwungkraft gleich sCos 2 ?, so daß sie also imAeguator am größten ist, und an den beyden Polen verschwindet,>vie wir schon Buch I. 0 . m gesehen haben.
Ist die Schwere g und die Schwungkraft s bekannt, so kannman daraus auch die Abplattung « der Kugel finden. Man hatnähmlich nach einem bekannten Lehrsätze des berühmten Maclau-vin, dessen Beweis aber hier zu umständlich seyn würde, immer8
sehr nahe 0- — -.
S