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gleich 23° 36'36". Der persische Fürst Ulugh Bcigh bestimmtesie aus seinen eigenen Beobachtungen in Samarkand im Jahre1440 nach Ch. zu 25° 31'48". Aus Bradleys sämmtlichenBeobachtungen'folgt für das Jahr 1730 diese Schiefe23° 28' 18" und nach den neuesten Beobachtungen von De-lambrc, Maskelyne, Piazzi, Bessel und anderen ist sie für dasJahr 1800 gleich 23° 27'36" — Aus allen diesem ist dieallmählige Abnahme der Schiefe der Ekliptik offenbar, undsie beträgt den Beobachtungen zu Folge in einem Jahrhun-derte nahe 43".3§8. Die Ursache derselben, welche nach demVorhergehenden nicht in der Präcession, oder nicht in derWirkung der Sonne und des Mondes auf die abgeplatte-te Erde liegen kann, muß daher aus anderen Quellen abge-leitet werden.
Die Theorie zeigt aber, daß diese Bewegung derEkliptik von der Wirkung der Planeten kömmt, welchedie Lage der Erdbahn allmählich verrückt, indem sie die-se Erdbahn dem hier als ruhend vorausgesetzten Aequatorjährlich um 0"-48 nähert und zugleich die Linie der Nacht-gleichen jährlich um 0"164 vorwärts bewegt. Da nachdem Vorhergehenden durch die Wirkung der Sonne und desMondes auf die abgeplattete Erde die Nachtgleichen jährlich30" 3403 rückwärts, und durch die Gesammtwirkung allerPlaneten auf die Erdbahn, dieselben Nachtgleichen jährlich0"164 vorwärts gehen, so ist die eigentliche beobachtete jähr-liche Präceffion 30"17§, während die bloße Lunisolarpräces-sion 30"3403 ist. (S. 307 )
Da also durch die Wirkung der Planeten die Lage derErdbahn allmählich geändert wird, so muß, wenn man dieLage des Aequators auf irgend eine unveränderliche Ebenebezieht, aus der oben betrachteten Wirkung der Sonne aufdie abgeplattete Erde eine Art von Nutation des Aequatorsentstehen, welche der oben gefundenen von dem Monde her-