Band 
Erster Theil.
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Z96

entspringt, wenn sich gleich ihre Folgen so untereinander ver-mischen, daß sie sich durch die Beobachtungen nicht trennenlassen. Jene beträgt jetzt nur 0"164 in einem Jahre, undist jetzt wenigstens rechtgängig, während diese über 50" be-trägt und rückgängig ist; jene besteht in einer Verrückung derEkliptik, diese in einer Aenderung der Lage des Aequators;jene endlich ist veränderlich, weil sie von den ebenfalls verän-derlichen Lagen der Planetenbahnen gegen die Erdbahn ab-hängt, und diese ist constant und gleichförmig, weil sie vonder unveränderlichen Gestalt des Erdsphäroids abhängt.

Da jene vier Ausdrücke mit der Zeit, und mehrereTheile derselben sogar mit dem Ouadrate der Zeit fortge-hen, so würden sie endlich über alle Gränzen hinauswachsen.Allein man muß bemerken, daß diese Ausdrücke nur genähertsind, um sie bequem auf unsere Zeiten, und selbst noch aufmehrere Jahrhunderte vor oder nach 1750 anwenden zukönnen, und daß die wahren oder genauen Ausdrücke kein tals Factor, sondern nur Glieder von der Form »8iu(d-j-ol.)oder nEossd-s-ct) enthalten, woraus folgt, daß die Grö-ßen if> und Tj>, wenigstens der Theil derselben, der von derWirkung der Planeten auf die Erdbahn abhängt, so wiedie Schiefe der Ekliptik ca und w, nicht ohne Ende zu- oderabnehmen, sondern daß sie, wie oben (S. 284) die Ercen-tricität der Erdbahn und die drey säculären Gleichungendes Mondes, in Perioden, wenn gleich in ungemein großenPerioden eingeschlossen sind, während welchen ihre Werthezwischen gegebenen, meist sehr engen Gränzen immerwährendauf- und ab oscilliren. In der That ist der Theil der Prä-cession, der von der Wirkung der Sonne und des Mondesauf die abgeplattete Erde kömmt, durch alle Zeiten constantund gleichförmig, so lange die Figur der Erde immer die-selbe ist; aber der Theil der Präcession, der von der Wir-kung der Planeten abhängt, also auch die aus derselben