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Palaeologica zur Geschichte der Erde und ihrer Geschöpfe / von Hermann von Meyer
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Uebersicht

ihnen insbesondere die Saurier unterscheiden sich von denenin späteren Ablagerungen und von den lebenden durcheigenthümliche Structurbeschaffenheit; die warmblütigenVierfüsser haben sich erst nachdem die Herrschaft derSaurier über die Erde nachgelassen, zahlreich eingestellt;Vögelreste lassen sich erst um diese Zeit mit Gewissheitnachweisen; unter den Landsäugethieren der sogenanntenvorweltlichen Zeit herrschen Typen und Formen von Gat-tungen vor, welche jetzt in der Lebenwelt gänzlich unbe-kannt sind; von den analogen Thieren leben viele gegen-wärtig in wärmeren Klimaten, einige noch in derselbenGegend, wo von ihnen fossile Gebeine gefunden werden,andere jetzt nur im hohen Norden; die fossilen Reste unter-gegangener oder im Lande nicht mehr lebenden Wirbelthierewerden bisweilen in Schichten mit Conchilien angetroffen,die von den jetzt noch in derselben Gegend wohnendennicht verschieden sind (North Cliff *); auch gibt es Generavon Wirbelthieren, deren Arten verschiedener Zeitalter, fastgenerisch von einander abweichend, Zeitabschnitte in derExistenz des Thiergenus auszudrücken scheinen (älterefossile Pferde und jüngere fossile Pferde der Erde ). Es würdedaher passend verfahren werden, wenn man die Zeitabschnittevertikal, nach der relativen Altersfolge reihete, während diegleichzeitig existirenden Arten eines solchen Geschlechtshorizontale Anordnung erhielten.

Diese und ähnliche für die Geschichte der Entstehungund Ausbildung unseres Erdballs und der Entwickelungihrer Geschöpfe wichtige Anhaltspunkte sind das Ergebnissgenauer Untersuchung der fossilen Ueberreste von Geschöpfen,die mit Berücksichtigung der Formation, in der letztere inder Erdrinde liegen, gepflogen wurden. Die von mirabge-

) Vernon,, Philos, Mag. Sept. 1829. Jan. 1830.