Buch 
Palaeologica zur Geschichte der Erde und ihrer Geschöpfe / von Hermann von Meyer
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mit Zehen.

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Ichthyosaurus. Die Zähne sind flach, spitzig, etwas gebogen,vorn und hinten schneidend, und diese Schneiden sindfein gezähnelt; im Oberkiefer kommen auf jede Reihewenigstens 17 solcher Zähne. Am Wirbelkörper ist diehintere Gelenkfläche concav, und die Querfortsätze sindgross. Das Becken steht dem des Rhacheosaurus amnächsten, unterscheidet sich jedoch von ihm durch Abwei-chungen in der Form der einzelnen Knochen. Die eineim Solenhofer Schiefer gefundene Art nenne ich nachihrem Entdecker G. Sömmerringii. Sind die in New- Jersey gefundenen Reste davon verschieden?

M acrospondylus.

Mit dem Thier, welches ich Aeolodon genannt habe, ver-einigt Baron Cuvier die Ueberreste eines andern ganz verschie-denen Thieres. Dr. Jaeger beschreibt dasselbe als Croco-dilusBollensis. Ich habe diese Ueberreste nach zum Theildenselben Hülfsmitteln, die Cuvier und Jäger zu Gebotstanden, untersucht, und finde sie w r eder mit dem Aelodonnoch mit den Crocodilen vereinbar. Die Knochen des Unter-schenkels sind nur wenig kürzer, als die Knochen des Ober-schenkels, der Wirbelkörper ist absolut länger und schmäler,und seine hintere Gelenkfläche concav. Mehr ist vom Skelettnicht vorhanden. Nach der Form der Wirbelkörper nannteich das Thier dem sie angehörten, Macrospondylus, undbezeichne diese Reste genauer mit M. Bollensis. Ich habemich ausführlicher über diese Versteinerung in den Aktender Leopoldinisch-Carolinischen Akademie ausgesprochen.

Masto donsaurus. Jaeger .

Dr. Jaeger beschreibt Zähne von konischer Form, miterst in einem gewissen Abstande von der Spitze beginnender,nicht tiefgehenden Längsstreifung. Von diesen Zähnen misstder eine 46 V 2 444 Länge und 17V2 Breite an der Basis.