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Palaeologica zur Geschichte der Erde und ihrer Geschöpfe / von Hermann von Meyer
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Saurier

und Iguana. An dem Wirbelkörper ist die hintere Gelenk-fläche deutlich convex, und nur die vordere concav ausge-bildet; *) er gleicht hierin dem des Crocodils. Allein dieübrige Ausbildung des Wirbels weicht von dem, was manan den bekannten Sauriern vorfand, sehr ab. Nach denFortsätzen lassen sich fünf Arten von Wirbeln in der Säuleunterscheiden. Die letzten Schwanzwirbel haben gar keineFortsätze, und ihre Länge ist um die Hälfte geringer alsihre Höhe. Das Thier musste einen vertikal sehr breitenSchwanz besessen haben, den es nur seitlich, rechts undlinks, bewegen konnte. Der untere Domfortsatz ist mit demWirbelkörper verschmolzen, was an keinem Reptil bekannt,vielmehr den Fischen eigenthümlich ist. Man möchtefragen: hat sich etwa der den übrigen fossilen Sauriernbesonders in der hinteren Gelenkfläche beiwohnende Fisch-charakter hier am unteren Dornfortsatz ausgedrückt? Schonin der Mitte des Rückens fehlen den Wirbeln die Gelenk-fortsätze, was dieses Thier mit dem Delphin gemein hat.Die Rippen lenkten nur mit einem Kopf ein. Die Gesammt-summe der Wirbel würde 133 betragen, und die ganze Längedes Thieres (ohne Atlas und Axis) 6,59 Meter messen.Es ist diesem Thiere ferner eigenthümlich, dass an derBasis vieler Schwanzwirbel keine untere Stachelfortsätzegesessen haben. Daher ist wahrscheinlich der Schwanz in

*) In seinem „Discours sur les revolutions etc.", sowohl in der den„Ossemens fossiles" vorgedruckten Quartausgabe (S. 152), alsauch in den Octavausgaben und selbst in der letzten, sechsten(1830. S. 320), sagt Cuvier , die Wirbel dieses Thieres seyenvorn convex und hinten concavj welches geradezu dem wider-spricht, Avas er in der Beschreibung der einzelnen Theile desThieres (oss. foss. V. 2. S. 326) angibt, und wo er ausdrück-lich bemerkt: Alle Wirbel sind, wie die der lebenden Crocodile,Monitore und der meisten Saurier und Ophidier, vorn concavund hinten convex. In die Uebersetzungen ist bisher erstereAngabe übergegangen.