Höhlen von Lunel-Vieil.
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Gang (le Couloir) genannt, ward zuerst entdeckt. DieserGang ist ungefähr 50 Meter lang, von zwei Meter mittlererBreite und nicht über vier Meter hoch. Im rothen Boden-schlamm liegen eine Menge Knochen von Fleischfressernund Pflanzenfressern durcheinander und auch am Einganghaben Kalkstalagmiten einige Knochen gefesselt. Diezweite ist „die grosse Höhle", 1824 entdeckt, und zuerstgenauer untersucht. Sie besteht in einem geräumigenStollen, dem ein ungefähr 150 Meter langer, 10 bis 12Meter breiter und 3 bis 4 Meter hoher Vorsaal vorhergeht.Man sieht, dass die Bodenlage durch von Norden nachSüden strömendes Wasser hineingeführt wurde. DieseHöhle scheint nach zwei verschiedenen Richtungen getheilt.Man gelangt in diese Höhle durch einen künstlichen Ein-gang, der natürliche ist noch nicht gefunden, liegt wahr-scheinlich am nördlichen Ende und wird verstopft undverschüttet seyn. Die dritte 1827 entdeckte Höhle istwieder ein schmaler, krummer Darm, der auf eineStrecke von 70 bis 80 Meter kaum zu durchgehen ist.Der übrige, wie es scheint, beträchtliche Theil, ist vorUngeheuern Felsblöcken und Sand ganz unzugänglich.Die zwei ersten dieser drei Höhlen enthalten die meistenKnochen. Sie sind theilweise mit einem Schlamm angefüllt,der bald sandig, bald mit Gerollen und Knochen unter-mengt ist. Gewöhnlich ist der untere, Gerolle-haltigeSchlamm frei von Knochen, man findet nur Haifischzähneund Meerconchilien darin, die aus den früher entstandenentertiären Formationen herrühren. Der darüberliegende obereSchlamm ist zähe, deutlich roth und frei von allen Beimen-gungen , oder sandig und Gerolle - haltig, bisweilengeschichtet. Im eigentlichen Sande finden sich keine Kno-chen; faustgrosse Gerolle zeigen in den Schichten desunteren Schlammes die Gegenwart von Knochen an. DieKnochen liegen gewöhnlich gegen die Wände an den nie-