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Dunsthülle um ihren vierten Theil vermindert, während derKern eben so schnell größer und glänzender wurde, andererAufheiterungen und Trübungen nicht zu erwähnen, die ebenso wenig ihren Grund in der verschiedenen Entfernung desCometen von der Sonne, als in den Abwechslungen unserereigenen Atmosphäre haben konnten. Aehnliche plötzliche Aen-derungen bemerkte Schröter bey dem Cometen von 1807.
Das dritte endlich, wodurch sich die Gestalt der Come-ten vor allen anderen Himmelskörpern auszeichnet, sind ihreSchweife. Es gibt Cometen, deren Nebel sich nach allenSeiten nahe gleichstark in eine kugelförmige Gestalt ausdehnt,und die man daher schweiflos nennen kann; bey den meistenanderen aber erstreckt sich dieser Nebel in der Form einesSchweifes nur nach einer, meistens der Sonne entgegen ge-setzten Seite. Bey jenen entdeckt man gewöhnlich gar keinenausgezeichneten Kern, so daß sie bloß aus gegen die Mitteverdichteten Nebeln zu bestehen scheinen. Bey diesen scheint,den älteren Beobachtungen zu Folge, der eigentliche Schweifnur eine Fortsetzung der oben betrachteten Dunsthülle zuseyn, und mit dieser sowohl, als mit dem eigentlichen Kerneeine einzige zusammenhängende Masse zu bilden. Allein neuereund genauere Beobachtungen deuten bestimmt auf eine Ab-sonderung und auf eine sehr wesentliche Verschiedenheit die-ser drey, die Natur der Cometen constituirenden Theile. Wervon meinen Lesern den großen Cometen von 1811 durch eingutes Fernrohr aufmerksam betrachtet hat, wird sich erin-nern, daß sein sogenannter Schweif keinesweges die Gestalteiner ruihenförmigen Fortsetzung des Kerns und der Dunst-hülle hatte, sondern daß sein runder, wohl begränzter Kernvon einem concentrischen, kugelförmigen, leuchtenden Nebelumgeben war, welchen Nebel wieder ringsum ein dunklerZwischenraum umgab, während das Ganze von einer glän-zenden Hülle eingeschlossen war, die an der Seite, wo die
Astronomie II. Theil. M