20P
ncten unmerklich ist, kann bey diesen so lockeren und viel-leicht tausendmahl größeren Körpern wohl bemerkbar werdem.Wie dem auch seyn mag. man wird in der Folge wahr-scheinlich nicht geringe Schwierigkeiten finden, die Wirkun-gen eines solchen Widerstandes mit Genauigkeit zu bestim-men. Wenigstens werden uns diese drey Cometen, derenUmlaufszeit wir kennen, und besonders der letzte, wennwir erst mehrere Erscheinungen desselben beobachtet habenwerden, über die Natur, und die innere Organisation die-ser sonderbaren Körper, und vielleicht auch noch über an-dere, uns noch ganz unbekannte Eigenschaften unseres Son-nensystemes Aufschlüsse geben können, die wir wohl auf an-deren Wegen vergebens erwarten würden. So scheint be-reits der zweyte von Olbers gefundene Comet nach einer sehrsinnreichen Bemerkung seines Entdeckers zu beweisen, daß esjenseits des Uranus keinen Planeten mehr gibt, und daßalso mit ihm die Reihe dieser Art von Himmelskörpern inunserem Sonnensysteme als geschlossen zu betrachten ist. Dennwenn man von der bekannten Progression der Planetenab-stände (S. 101) ausgeht, so findet man, daß der demUranus nächstfolgende Planet nahe doppelt so weit als Ura-nus von der Sonne entfernt seyn, und daß daher die Son-nenferne des Halleyschen und Olberschen Cometen noch weitdiesseits der Bahn jenes neuen Planeten liegen müßte. Wirwerden aber im (xill) Capitel sehen, daß es einen allgemeinenGrund geben muß, welcher bey allen Planeten die ihnen ge-meinschaftliche Richtung von West nach Ost, so wie die ihnenallen zukommenden nahe kreisförmigen Bahnen, und die sämmt-lich sehr kleinen Neigungen dieser Bahnen gegen die Ekliptikhervorgebracht hat, und daß «diese Ursache es wahrscheinlichist, welche den Planeten selbst ihre Entstehung gegeben hat.Diese Ursache mag nun in einer, zur Zeit der Entstehung desPlanetensystems bis zu seinen äußersten Gränzen ausgedehn-Astrcnomie II. Theil. O
•]