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vielleicht immer seyn wird. Unsere Erde, unser ganzes Plane-tensystem, vielleicht selbst unser Sonnensystem könnte plötz-lich zurücksinken in die ewige Nacht, aus der es einst hervor-gegangen ist, und die dadurch entstehende Lücke würde unserMilchstraßensystem nicht einen Augenblick zu stören im Standeseyn, ja auf den anderen ferneren Milchstraßen vielleicht nichteinmahl bemerkt werden. Diese Leobachtungen sind so drü-ckend und so demüthigend für uns, daß endlich die sich ohneGränzen ausdehnende Welt das einzige Bleibende, das einzigeFeste in der Natur, und der Mensch selbst nur einen Augen-blick, einem Schatten gleich vorüberziehend erscheint, balddarauf erlöschend, wie der Strahl eines unstäten Meteors,das keine Spur seines Daseyns zurückläßt. Und doch wagtes derselbe Mensch, so klein und groß zugleich, seine Blickebis dorthin zu erheben, dieses Geschöpf von Gestern her undMorgen schon nicht mehr; das hier im Staube kriecht, ausdem es gekommen ist, und zu dem es nur zu bald wieder zu-rückkehren wird; dieser Fremdling, der sich selbst nicht kenntund nicht weiß, woher er kömmt, und wohin er geht,— erwagt es, mit einem Spinncnfaden in seinem Rohre das un-endliche Weltall auszumessen, und durch ein Stückchen Glassein Auge stärkend, mit den Blicken eines Cherubs bis in'sInnerste des Heiligthumes der Natur zu dringen, hin bisdort
Oli lez considens du Tres-Haut, les substances eternellesParent de ses feux, et couvrent de ses ailesLe tröne, ou leur Maitre est assis parmi eux.
Aber verlassen wir diese den Geist nur ermattenden Be-trachtungen, und kehren wir wieder zu dem zurück, was unsdie Fernröhre von den Gestirnen des Himmels kennen ge-lehrt haben.
Einen der interessantesten Anblicke gewähren die Dop-pelsterne, nahe bey einander stehende Gestirne, deren man