Band 
Zweyter Theil.
Seite
279
JPEG-Download
 

279

rcre Theile der Oberfläche der Sonne abreißt, und sie mitsich fortzieht. Da aber alle diese abgerissenen Stücke derSonne offenbar dieselbe Bewegung und dieselbe Richtungder Bewegung, wie der Eomet, selbst haben müssen, so istes genug, anzunehmen, daß jener Comet von Westen kam,um aus seinem Stoße die sonderbare Erscheinung zu erklären,aufweiche es hier nach Büffon allein ankommt, daß nähm-lich alle Planeten ohne Ausnahme sich von West nach Ostum die Sonne bewegen. Diese Erklärung gefällt ihrem Ur-heber so sehr, daß er jede andere bessere, die mancher viel-leicht noch zu finden hoffen könnte, geradezu für unmöglichhält, denn ein ursprünglicher Stoß, ruft er aus, muß eseinmahl seyn, der jene gemeinschaftliche Richtung der Bewe-gung hervorbrachte, und man wird, so viel man auch suchenmag, nichts anders als Comctcn finden, welche diesen Stoßhervorbringen können. Schrieb doch selbst, fahrt er fort,der große Newton das plötzliche Auflodern des neuen Ster-nes in der Eassiopeia im Jahre 1752 (@.253) einem Eo-meten zu , der sich in se i n e Sonne stürzte, und auch die letztezweyte Revolution, von welcher wir noch so viele Spuren aufder Oberfläche unserer Erde bemerken, scheint mit Recht demSturze eines ihrer letzten Satelliten zugeschrieben zu werden.Wenn die Sonne Millionen von Jahren nach allen Seitenihr Licht ausströmt, so ist, wenn man die Materie des Lichtesauch noch so fein annehmen will, eine allmählige Abnahme desSonnenkörpers doch unvermeidlich, und da eine solche Ab-nahme nach den Beobachtungen nicht statt hat, so muß derVerlust, welchen die Sonne durch das immerwährende Aus-strömen des Lichtes leidet, wieder auf irgend eine andere Artersetzt werden, daher man denn auch schon früher die Eome-ten als eine Art von Nahrung der Sonne angesehen hat, dieihr von Zeit zu Zeit, wenn sie sich in sie stürzen, wiederneuen Stoff zuführen.