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Astronomische Abhandlungen / herausgegeben von H. C. Schumacher
Entstehung
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mit Versnoben aur Bestätigung derselben*

jnit einem Thcil ihres Kreises; die übrigen Nebensonnen bliebenmit ihren Bogen his nTJhr io^ alsdann verlöschte die östliche,dann die westliche Nebensonne mit ihren Kreuzen. Kurz darauf"veränderten sich die beiden Scitennebensonnen B uud ( 7 ; baldWar die eine heller und die Farben besser zu unterscheiden, balddunkeier und verwaschener. Um n Uhr i8 / nämlich war dieWestliche Nebensonne B sehr deutlich, die östliche C hingegenbeynahe verschwunden; um n Uhr 34' .aber war die östliche hell,so dafs sie um n Uhr 40* noch deutlich wahrgenommen wurde,während die westliche ganz verschwunden war, obschon dieseletztere immer einen längeren Schweif als die östliche hatte.Die Spitze des Schweifes der westlichen Nebensonne erstrecktesich öfters auf 30°, manchmal auf 90° bis zur Nebensonne B- tindefs der Schweif der östlichen Nebensonne C sich kaum auf30 ° erstreckte. Um nUhr 30 verschwand der gröfste Vertikal-kreis ''i 1 ÇH Y Z \ die umgekehrten Bogen H und G aber bliebenmit den beiden Nebensonnen B und ( 7 , bis ans Ende. Es bleibtuns bey dieser ausführlichen Beschreibung des seltenen Phäno-mens nichts zu wünschen übrig, als dafs Hevel über die Ord-nung, in welcher die Farben der Kreise folgten, sich bestimmtergeäussert haben möchte, und dafs er angegeben hätte, auf welcheArt er die Durchmesser der erhabenen Bogen QGR und TUSbestimmt hatte ; w r eii sie, da es nur Segmente waren, schwer zttmessen oder zu schätzen waren.

Das Phänomen, welches Scheiner im Jahre 1639 den 30 slenMärz in Rom beobachtet hatte *), ist in Vielem dem oben Be-schriebenen ähnlich; das von ihm im Jahre 1630 beobachtete abernoch mehr. Bey erslerem war der Kreis BGCI unten bey Ïw r eil offen, schien sich jedoch manchmal schliefsen zu wollen.Der Kreis TT XH YZ war schwächer und kaum bemerkbar,farbig uud uustät. Der Horizontalkreis gieug ganz durch dieSonne und schien auf der der Sonne entgegengesetzten Seite zer-

V H*g*nii opéra reliqua V. II. p. 12 et p. 16»