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Allgemeine Grundsätze der Bleichkunst : oder theoretische und praktische Anleitung zum Bleichen des Flachses, der Baumwolle, Wolle und Seide, so wie der aus ihnen gesponnenen Garne, und gewebten oder gewürkten Zeuge; nach den neuesten Erfahrungen der Physik, Chemie und Technologie / bearbeitet von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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als daß man 'olcheS zu den gewöhnlichen Arbeitenbeym Bleichen mit Dortheil anwenden könnte, somuß solches doch, Behufs kleiner Probearbeiten(§.2oi.) in einer guten Bleichanftalt beständig vor-handen seyn.

Wohlfeilere Reinigung des Masters, von derkohlensauren Kalkerde, so wie vom Eisen.

§. 254.

Wer mit einem Wasser zu kämpfen hat, da-viele kohlensaure Kalkerde und viel Eisen aufgelöstenthält, der darf dieses Wasser nur auf große höl-zerne Bottige ziehen, für jedes Oxhofk desselben,«in Pfund in kleine Stücke zerschlagenen gebrann-ten Kalk hinzu setzen, und wenn dieser sich gelöschekhat, alles einigemale recht wohl umrühren lassen.Der gebrannte Kalk zieht, nach dem er sich gelöschthat, die freie Kohlensäure, so wie auch diejenigedes Wassers in sich, welche darin das Eisen aufge-löst enthielt. Sie fällt nun in Verbindung mitdieser Kohlensaure als roher Kalk aus dem Wasserunauflöslich zu Boden, und das seiner Kohlensaureberaubte Eisen wird gleichfalls niedergeschlagen.Man läßt hierauf das Wasser sich abklären, zapft eSab, und kann solches nun zum Gebrauch anwen-den. Die beste Probe der Reinigkeit eines vorhereisenhaltig gewesenen Wassers ist, wenn solchesnun von der Gallustinktur keine Veränderungmehr erleidet.

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