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§. 2ÜZ. '
In denjenigen Ländern, wo man die Sodawohlfeil genug haben kann, siedet man daher dieTalgscife gleich mit dieser. Solches ist gegen-wärtig auch in Berlin der Fall, wo daS ge-summte Seifensiedergewerk sich der Preussischenoder Schönebecker Soda bedient, und mit sel-biger nicht nur weit wohlfeiler als mit der Pott-asche und Holzasche arbeitet, sondern auch einevorzüglich schöne Seife produzirt, die in vielenFällen, wo nur ein reines Talg dazu angewendetworden ist, selbst der Macseiller -Verseife andie Seite gesetzt werden kann.
Bereitung der Seife aus Soda.
§. 264.
Da es sowohl für die Leinwand- als Tattun-bieichereyen in vielen Fällen sehr vortheilhafl seynwürde, sich ihren Bedarf an Seife selbst zu verfer-tigen, so will ich hier die Derfahrungsart -eschrei-ben, wie die Darstellung der Talgscife mittelstSoda bewirkt wird.
z. Man verfertigt sich aus einem CentneePreussischer oder Schönebecker So-da, und zwey Centnern gebranntemKalk« nach der (H. 74.) angegebenen Me-thode, eine gute Aetzlauge.v. Man schüttet hierauf in einen kupfernen odev