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Allgemeine Grundsätze der Bleichkunst : oder theoretische und praktische Anleitung zum Bleichen des Flachses, der Baumwolle, Wolle und Seide, so wie der aus ihnen gesponnenen Garne, und gewebten oder gewürkten Zeuge; nach den neuesten Erfahrungen der Physik, Chemie und Technologie / bearbeitet von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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Ein solcher Zusatz vonGerstenschrootrc. kann übri-gens auch den Bleichprozeß auf keinen Fall vertheuern,im Gegentheil wird dadurch die Anwendung derweit theurern Laugen entübrigt, und die Operationhat einen schnellern und glücklichern Erfolg, wor,auf doch alles ankommt. Oekonomisch eingerichte-te Dleichanstalten, können selbst das Gerstenschrootentbehren; bey ihnen fällt nach dem vorgenomme-nen Blauen der Leinwand, jedesmal noch eine gutePortion abgekochte Stärke ab, welcher der blau-färbende Stoff durch die darin bearbeitete Lein-wand entzogen worden ist. Dieser Rückstand, wel-cher gewöhnlich unbenutzt weggeschüttet wird, leisteteben das, was daS Getreideschroot zu leisten vermag.

Soll indessen der verbesserte Prozeß der Ent-schlichtung der Leinwand sein Maximum der Voll-kommenheit erreichen, denn ist es nothwendig, dieentschlichtete Leinwand, nachdem solche geschweiftworden ist, bevor sie in die Beuchlauge kommt,erst einmal die Walke passiern zu lassen, um alledurch die Entschlichtung solubel gemachten Unrei-nigkeilen vollkommen daraus hinweg zu schaffen,welches den nachherigeu Erfolg auf eine sehr gün-stige Art verbessert.