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Allgemeine Grundsätze der Bleichkunst : oder theoretische und praktische Anleitung zum Bleichen des Flachses, der Baumwolle, Wolle und Seide, so wie der aus ihnen gesponnenen Garne, und gewebten oder gewürkten Zeuge; nach den neuesten Erfahrungen der Physik, Chemie und Technologie / bearbeitet von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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303
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het r) in einer hölzernen Wanne (eine aus Steingehauene würde noch besser seyn, welche auf demRoste placirt und mit scharfer Lauge von iz Gradnach dem Aräometer, um ^ ihres Raums gefülletist. Ferner 2) in einer hölzernen Walze, welchestatt der (§. 440.) Fiq- l. v. angegebenen, die da-zu dient die Zeuge aufzunehmen, damit sich solchebeym Drehen der Haspeln nicht schleifen können,mit einem eisernen Stäbe in Verbindung gesetztist, wie man solches in derselben Figur bey ? be-merken kann, dessen oberer mit einem Handgrif <rversehener Theil aus dem Oewölbe des Apparatesherausragt, mittelst welchem die Stange, die durcheine Lederbüchse k. hindurch gehet, im Innern desApparates auf und nieder gestoßen werden kann,während die hölzerne Walze in zweyen im Inner»angebrachten senkrechten Vertiefungen, beweglichist. Um diese Walze schlägt sich unten das zu beu-chende Zeug herum. Soll nun das Beuchen ver-anstaltet werden, und war das Zeug vorher mitLauge getränkt, so ziehe ich die Walze mit ihremStiel so weit empor, daß das um sie gewundeneZeug etwa 5 bis 6 Zoll über der Laugenwanne zuhängen kommt. Nun wird der Apparat verschlos-sen, das Feuer angezündet, und wenn die Flüssig-keit siedet, nemlich wenn beym Eröfnen des Ven-tils 8 elastische Dampfe heraus stoßen, werden dieHaspeln Zo Minuten lang herum bewegt. Hieraufwird die Walze, während fortlaufender Bewegungder Haspeln, so tief herunter gestoßen, daß das