Vier und fünfzigster Brief.
Sie haben neulich gesehen, wie ein irdischerBeobachter den kühnen Gedanke» fasse» konnte,aus jenen glänzenden Hieroglyphen, deren dunk-ler Sinn nur dem tief forschenden Geiste klarwird, eine Weltgeschichte zu entwerfen, eineWeltgeschichte in einem viel höhern Sinne alsdem gewöhnlichen, indem sie nicht die Begeben-heiten weniger Menschenalker, nicht das Stre-ben und Treiben einiger Sterblicher, die einenspannelangen Raum der kleinen Erde beunru-higen, umfaßt, sondern das Entstehen von Wel-ten und Sonnensystemen beschreibt; aber damitendiget sich noch nicht das Bemühen des herrli-chen Beobachters, der, als ein ächter Stern-deuter, in einem höchst erhabenen Sinne, unsdie inhaltsvollen Worte zu entziffern sucht, durchdie der Schöpfer der Welt (wofern unser kühnerGlaube uns nicht trügt) am hohen Firmamenteuns Spuren seines unendlichen Wirkens entdek«ken laßt.
Ich würde gern schon heute Sie auf diesemgroßen Schauplatze weiter führen, Ihnen dieverschiedene Gestalt der Stcrnenherre beschreibe»