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Werden und Seyn des vulkanischen Gebirges / empirisch dargestellt von W.H.C.R.A. von Ungern-Sternberg
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ERSTE ABTHEIIA'NG.

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bergen wahrnehmen ; sie zeigt sich thätig auf der Ober-fläche der Erde in allen Gebirgsforinationen , in Thälern,ebenen Gegenden und in dem Grunde des Meeres.

Unrichtig ist es daher , wenn wir mit dem WorteVulkan die einzige Erscheinung, die man an den Feuer-bergen wahrnimmt , bezeichnet. Wollen wir den BegriffVulkan genauer bestimmen, so müssen wir die allge-meinen Erscheinungen der Vulkanität berücksichtigen , unddiese lehren uns : dass Vulkane tief unter der Erdeim Verborgenen wirkende Kräfte sind , welche die Erd-rinde blasig erheben , sie spalten , und aus Rissen ver-schiedenartige , zum Theil umgebildete Stoffe , im glühen-den oder geschmolzenen Zustande , emporheben , aus-werfen und ergiessen. Die vulkanischen Massen könnendaher auch auf eine höchst verschiedene Weise an dieOberfläche der Erde gebracht werden. Bald durch Er-giessungen aus* Erdspalten auf dem Meeresgründe , Ergies-snngen die später durch vulkanische Kräfte als felsigteMassen über die Wellen erhoben werden ; bald durchRisse in der Erdrinde in ebenen Gegenden , aus denenSchlackenhügel emporgeworfen oder Lavaströme ergossenwerden ; bald durch Spalten in hohen Gebirgsinassenaller Fonnationen , worin die Vulkanität die geschmol-zenen und umgebildetcn steinigten Massen emporhebt,ohne einen Feuerberg zu bilden ; bald endlich aus Gipfel-und Seitenöffnungen kegelförmiger Berge , die früherdurch vulkanische Kräfte erhoben wurden.

sest fait jour par une enorme crevas.se qui existe dans tinle-rieur de la terre . sous les i8° 5et i<j° 12 / de lalitude,et qui se prolonge de la mer du sud ä lOceau Atlantique.llumbold Momimens. II. p. 21C.