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ZWEITE ABTHEILCNG.
scheint, dass sie mit andern vulkanischen^ Erscheinungenin Verbindung stehen. Dieses Beispiel erzählt, Humboldt.Seit dem Erdbeben , welches 1797 Riobomba zerstörte,vermehrten sich die Ergiessungen von Wasserstollgas inden Luftvnlkanen von Cumatacar. Hätte man mehrereBeobachtungen hierüber gesammelt, so liesse sich mitgrösserer Bestimmtheit die Frage entscheiden : Ob Luft-vulkane zu den vulkanischen Erscheinungen gezählt wer-den können. Nach dem jetzigen Standpunkte des W issensscheinen sie lokalen Ursachen ihre Entstehung zu verdan-ken ; man findet sie fern von den Feuerbergen , gewöhn-lich in der Kalksteinformation , und ihre Thätigkeit be-schränkt sich in der Regel nur auf einen kleinen Raum. Dassaber Erdbrände diese Erscheinungen veranlassen , ist umso unwahrscheinlicher, da ihre Ausgiessungen nicht immer«heiss sondern auch häufig kalt sind(i). Die Entwicklung desHydrogens , das bei allen vulkanischen Ausbrüchen sichthätig zeigt, scheint auch auf die Salses zu wirken , wie wiraus den Feuersäulen sehen , welche aus ihnen hervorströmen.
Heisse Quellen.
Die heissen Quellen entstehen unter heftigen Erdbebenund vulkanischen Ausbrüchen , sie erhalten sich in denvulkanischen Gegenden Jahrhunderte lang , nachdem alleandere W irkungen aufgehört haben , sie zeigen uns dieletzte Thätigkeit der vulkanischen Kräfte. W T ir finden siein allen Gebirgsform'ationen , in Gegenden , w r o keine Spurvon vulkanischen Felsarten zu finden ist. Aber auch in denverschiedensten Formationen ereignen sich andere vulkanischeErscheinungen. Vorzugsweise bilden die heissen Quellen sichin dem Trach)'t- und Basaltgehirge , aber auch, wie diese,
(1) Menarddela Groyea. a. O. p. 264. Pallas a. a. O. p. 320 .