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Sehnlichkeit mit andern Felsarten.
Der Klingstein ist häufig mit Hornstein (Petrusilex)verwechselt worden , wovon er sich aber durch seinschiefriges Ansehen , durch seine Lagerung und durchsein übriges Vorkommen merklich unterscheidet. Auchhat man ihn mit Basalt und Thonschiefer verwechselt,mit denen er noch weniger Aehnlichkeit hat. Am ähn-lichsten ist er dem Wernerisclien Grausteine.
Abänderungen und Uebergiinge (1).
Häufig geht der Klingstein in den Trachyt über (sieheoben Beudant’s Trachyte porphyroide, Seite 126); nochhäufiger bildet er Uebergänge in den Basalt (Mägdebergim Högau , nach Selb).
Zuweilen nimmt der Eisengehalt und die beigemischteHornblende zu , und der Klingstein geht in den Aphanitüber. In andern Fällen wird er hellgrau , leicht, wenigerdicht, nähert sich dem Erdigen, wird spröde und bekommtein fremdartiges Ansehen. Vach v. Leonhard (2) geht er beiTanneberg in Böhmen in verhärteten Thon über , bei Hei-deberg'’in der Lausitz in Wacke , auf dem Limberg beiReichstadt in griinsteinartigen Basalt (Dolerit).
Forkummen uiul Verhältniss zu andern Fels arten ( 3 ).
Der Klingstein findet sich häufig in derTiachytformation,wo er am Abhange der Gebirge vorkommt (Kreuzberg inUngarn , nach Beudant , östlicher Abhang des Chimborazo
( 1 ) d’Aubuisson Journal de Phys. p. 3j4- ' ■ Leonhard Fels-arten. Reuss a. a. O. Humboldt sur le gissement a. in. O.
( 2 ) Siehe dessen topographische Mineralogie.
(3) lusscj den angef. Schriften : Brcisiak Intr. I. p. 5y8.