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Trachyt unmiltclliar auf Conglonieraten , welche Trachytund Granit enthalten. Dieses ungewöhnliche Vorkommen,welches Herr v. Buch in seinen trefflichen geognostischenBeobachtungen angibt (1) und fiiiher schon vom GrafenMontlosier beobachtet wurde (2) , wird von Beudantbestritten (3); er glaubt, man habe feldspathal tige Lavenund Basalte mit Trachyt verwechselt, eine Verwechslung,die sich bei einem v. Buch nicht vermuthen lässt.
ln Ungarn bilden die aus grossem Blöcken zusammen-gesetzten Conglomerate in den fünf verschiedenen Gruppender Trachytfonnation Berge in der Nähe des eigentlichenTraehyls , welche oft eine Höhe von 1000 Metres er-reichen (Neusohl , Kremnitz) (\|). Die schlackenartigenConglomerate bilden Hügel in einiger Entfernung vonden Trachytbergen. Die bimssteiuartigen Conglomeratesind weit in der Ebene \ erbreitet.
In dem Siebengebirge findet man die Conglomerate inden Thälern des Trachytgcbirgs ; am Ofeukauler Stein-bruche bildet der Trachyt in diesen Conglonieraten einenGang , der ein Lachter mächtig ist (5).
Auf den Cordilleren findet man sie in den Gebirgs-ehenen , wo sie in einer Höhe von 1 200—löooToiseneinen ausgedehnten Flächenraum einnehmen , auch be-decken sie hier den Abhang der Gebirge , sie erscheinennicht am Fusse der Gebirgskette (6) , auch sind die doin-
(1) Geognostiscbe Beobachtungen. II. p. 2g5.
(2) de Montlosier essai sur la theoric des Volcans d’Am ergne.
p. i_4g.
(5) Beudant. III.' p. 533.
(4) Beudant. 1. p. 4/9-
(5) Die Gebirge in Rbeinl. VVestphalen. I. p. i33. Steiningerneue Beiträge, p. 87.
(6) Humboldt sur Ir gissernent. p. .»43.