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Werden und Seyn des vulkanischen Gebirges / empirisch dargestellt von W.H.C.R.A. von Ungern-Sternberg
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DllITTE AUTHKII.VRG.

Farbe (1).

Bläulich, schwärzlich - grau , schwarz, selten röthlich ,gelblich . ain scheusten ockergelb, ziegel- und bräunlich-roth (ital. Basalt nach Reuss) , braun, roth und gelb(bölim. Basalt nach Reuss) , grünlich (Brongniart). DerBasalt zeigt nach Bcudant zuweilen an einer Stelle dunk-lere Farben als an der andern , der rothe Basalt wurdeoft von altern Geognosten Eisenthon genannt. Auf denKlüften ist der Basalt oft pech - und bläulich - schwarzbeschlagen, metallisch - glänzend, oder mit Stahlfarben an-gelaufen.

Textur.

Granitartig , jedoch so , dass man die einzelnen Ge-mengtheile ohne Suchglas nicht erkennen kann , baldfeinkörnig, bald grobkörnig , bald erdig ; durch beige-mengte Mineralien zuweilen porphyrartig ; der Basalt gehthäufig in das Schlackenarlige , selten in das Halbverglaste,Glasige und Bimssteinartige über.

Bruch.

Verschieden in den besondern Abänderungen , gewöhn-lich dicht, uneben, bald unvollkommen (lach-rauschelich,bald splitterig , zuweilen feinkörnig , häufig grobkörnigund erdig. Zuweilen leicht , gewöhnlich schwer zerspreng-bar , selten in höchst scharfkantigen Bruchstücken.

Glanz.

Matt, zuweilen durch beigemengte Mineralien im Sonnen-lichte schimmernd.

(l) Reuss Lehrb. II. b. p. 125. v. Leonhard Felsartcu. II.p. 55 1 . Dictionnaire des Sciences. Brongniart Iraitc de Mine.I. p. 456. Bfudant voy. 111. p. 585.