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DRITTE AinHER-UNG.
Leuzit.
d’Aubuisson zählt den Leuzit zu den Mineralien , welcheman in dem Basalt findet ; aber mancher in altern Lehr-büchern angegebene Fundort des Leuzits ist unrichtig,da man Leuzit mit Analziin verwechselt bat ; so z. B.die von Renss in dem ersten Bande seines Lehrbuchsangeführten böhmischen Leuzite(i), und der von Faujasin Schottland entdeckte Leuzit , der nach Breislak nichtsanders als Analziin ist ( 2 ) ; er findet sich daher weitseltener im Basalt , als man sonst glaubte.
Der Leuzit kommt häufig in dem eigentlichen Basaltvor (Gegend von Rom ; Frascati nach v. Buch ; Gegendvon Vitcrbo , in dem Säulenbasalt vom BoLma nach Breis-lak ; Island nach Mackenzie).
Magneteisen. |
Das Magneteisen bildet nach Cordier ein Gemengtheil jder Hauptmasse des Basalts , auch findet man es häufig !eingesprengt in Körnern (Unkel am Rhein , Alsbach bei \Nauroth , unfern Wiesbaden , Gegend von Eisenach, {Bärenstein bei Annaberg im sächsischen Erzgebirge.
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Schlackiger Magnetkies. ‘
Unkel am Rhein.
Schwefelkies.
Selten (Grausberg bei Daubau , Hutberg bei Gabelin Böhmen nach Reuss) (3).
(1) Reuss Lehrbuch der Mineralogie. II. c. p. 5 y 5 .
(2) Breislak roj. phjsique. II. p. 9.
( 3 ) Reuss mineralog. Geographie von Böhmen, p. 21 u.22.