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Untersuchungen über einzelne Gegenstände der alten Geschichte, Geographie und Chronologie : ; Untersuchungen über einzelne Gegenstände der alten Geschichte, Geographie und Chronologie, zweites Stück. Mit dreizehn Karten / hrsg. von G. G. Bredow
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te, der durch die Wüsten Arabiens hätte gehenrnüsfen; sondern hlols ein Uimveg über Thapla-luis und Arbela. Aber vielleicht ist es nochmerkwürdiger, dass selbst auf d Auvilles Kar-te das kalpilche Meer in Rücksicht auf den per-sischen Busen um 2 ° zu weit nach Ölten ge-rückt ist.

Mit diesem Irthum hing zusammen, dassman auch die kaspischen Pforten unter gleichemMeridian mit der Einfahrt in den persischen Ru-fen setzte, wiewol sie an 4 his 5° westlich da-von liegen. (Die Sooo Stad. bei Strahon p. 727zwischen der Südfpitze Perfiens und diesen Pfor-ten lind unstreitig Unterschied der Breite, wieähnliche Bestimmungen.) a ) Herodot giebt hierzwar keine Maasse; aber er ordnet die Länderauf dieselbe Art und in gleicher Ausdehnung,wie Eratosthenes und Strabon, und hatte alsoauch wohl die gleichen und gleich grosse Ir-thiiiner.. Wir sehen dies bei Xenophons undAlexanders Zug. Jener kam auf seinem Wegevon Babylon durch Armenien nach Trapezuntzu weit nach Ölten; unstreitig daher, weil erTrapezunt fast unter gleichem Meridian mit Ba-bylon und Niniveh dachte. Und am laxartesglaubte Alexander sich dem Pontus viel näher,als er es würklich war.

a) Ein Nebenbeweis » dass man selbst in /Strabons Zeit-alter das kaspische Meer zu weit öitlich dachte, istdie Entfernung 1 , die er zwischen Seleucia am Tigrisund Hyrcania % durch Artemita in llabvionien, auf8500 Stadien angiebt, obgleich 6000 mehr als genugsind. p. 533. 744.