trapen vereiniget; und das aus so vielen Völ-kerschaften und kleinen Staaten zusammengesetz-te Reich bildete nun ein mehr-zusammenhän-gendes Ganzes. Nur die Einwohner des eigent-lichen Persiens und die Kolchier mit ihren kau-kasischen Nachbarn waren in’^iefeu Sati'apiennicht mitgezählt und blieben frei von Abgaben:sie gaben dafür die Vorzüglichen Produkte ihrerGebiete unter der Form von Geschenken. Soauch die von Kambyl'es unterjochten Aethiopenunterhalb Aegyptens; und die gar nicht besieg-ten Araber neben Aegypten brachten Weihrauchals freiwilliges Geschenk» J
Herodot folgt bei seiner Aufzählung derSatrapien nicht der geographischen Ordnung:er fängt zwar mit Kleinasien an und geht herumnach Aegypten; dann aber springt er bis jenseitdes kafpifchen Sees, von Baktrien nach Arme-liien. vorn Pontns zum Indus. Wir wollen dergeographischen Lage der Länder und Völkerfolgen, doch dabei immer die Ordnung anmer-ken, in 1 welche Herodot jede Satrapie fetzt.
t. „Die lonief, Magneten in Asien, Aeo-ler, Kater, Lvkier, Milyer und -Pamphyliergehören zu einem Gebiet: ihre Abgaben be-tragen 4 °° Talente Silber.“ III c. gd.
Diese Unterabtheilungen sind alle bekannt:sie schliesset» die Seeküste Kleinasiens ein, vornGolf bei Adramyttiuin und Tröas im- Korden,um Knidus und das triopische 'Vorgebirge her-um bis an Cilieien 'im Osten. Doris und diedavor gelegenen Inseln gehörten unstreitig mitdazu. — Dass diese ii3 geogr. Meilen langeKüste in eine Satrapie geordnet war, hatte un-