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beiden Lancier sie zuerst aufgekommen sei: nurdas fei gewiss, dass die Aegypter sie den übricgen Nationen mitgetheilt hätten (II c. > o-f).Von der Geschichte der Juden scheint Herodotfast nichts gewusst ?u haben. Auffallend aberist es, dass er auch von den sonderbaren undganz abweichenden Sitten und Einrichtungender Juden nichts erzählt, die, wie verändertsie auch nach der Wiederkehr aus dem babylo-nische/! Exil sein mogten, doch eines Reisen-den Aufmerksamkeit immer noch reizen muss-ten, wie wir es bei den späteren Griechen undRömern sehen.
Von den Phöniziern leitet Herodot diegriechische Schrift her. V c. 58: „Die Phö-nizier, die mit dem Kadmus nach Thebae ka-men, führten, als sie lieh in dieser Gegend nie-derliessen, nebst vielen anderen Kiinlten, auchdie Buchstaben ein, die, wie ich glaube,vorher den Hellenen nicht bekannt waren. An-fangs waren es dieselben, deren sich auch allePhönizier bedienen; mit dem Fortgang der Zeitaber änderten lie mit dem Ton zugleich auchdie Gestalt der Buchstaben. In den meistenumherliegenden Gegenden wohnten damals vonden Hellenen die lonier. , Diese lernten dieBuchstaben von den Phöniziern, und gebrauch-ten sie mit wenigen Aenderungen: und da diePhönizier es waren, welche sie in Hellas ein-führten; so nannten sie, wie billig, die Buch-staben phönizisch. Auch nennen die lonier vonAlters her die Bücher Häute (S/vp-9-t'pa?); weilman sich ehedem, als der Bihlus noch seltenwar, Ziegen - und Schafhäute .bediente, um