den unter ihr liegenden Gemeinen anrichten. Viel-leicht ist das das einzige Mittel, daß sie, wenn derStollen bald durchschlächtig ist, eine Tonne Pulverhinein stellen, und die letzte Felsenwand in dieHohe sprengen, — wenn es nemlich überhaupt nochmöglich ist, daß man mit Pulver einen Felsen indie Hohe sprengen kann, auf dem eine Wassersäulevon 120 Fuß drückt, und die nun auch mit in dieHöhe gesprengt werden muß. Wenn das Abzapfendes Sees glücklich zu Stande kommt, so wird dieseGemeine sehr an Land und Weiden gewinnen, dennder ganze obere Theil wird trocken, sobald das Was-ser um 120 Fuß fallt. Unten und an den Seitenwird so sehr viel nicht gewonnen werden, weil dadie Ufer steil sind.
Von Lungeren führt ein sehr bequemer Weg überden Brüning ins Haslithal. Auf der MayerschenGeneralkarte ist dieser Weg irriger Weise ausgelas-sen , welches mich früher mit meinem Reiseplannicht wenig in Verlegenheit setzte, weil ich ungewißwar, ob es möglich sey, von Oberwalden aus dasGebirge zu ichcrsteigen.
Auf der Höhe des Brunings kommt man an eine