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gegen Unterthanen, aber nicht gegen Berner, —und derselbe Landvogt, der in seiner Vogtei nurfür seinen Vortheil sorgte — verwaltete die Ein-künfte Berns in Bern mit gewissenhafter Pünkt-lichkeit. — Als die Franzosen die Schweiz besetz-ten, sollen sich im Berner Schatz 8 MillionenSchweizersranken in baarem Gelde, und 16 Mil-lionen in Obligationen befunden haben, welchesErsparnisse von den Landvogteien und denen imAuslande dienenden Schweizcrregimentern waren.Ich äußerte gegen einen Berner meine Ver-wunderung hierüber, daß bei dem herrschendenEgoismus der Ercellenzcn doch soviel sich im Schabedes Staats gesunden. Allein der Berner wundertesich hierüber weniger wie über meine Verwunderung;— den» er meinte, daß ein Berner nie so eigen-süchtig oder so corrumpirt seyn konnte, daß er sicheinen Liar von dem zueigene was Bern zuaehore. —Gerade wie bei den Arheniensern, die eine beson-dere Moral gegen die harten, wclcl>e innerhalb denRingmauern wohnte», und eine besondere gegendie, die außerhalb waren.
Das macht Berns Geschichte so interessant, daß
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