244
den eroberten Vesten wohnten. — Seit dieser Zeitnahm Wohlstand und Reichthum immer zu, —!große Summen wurden auf öffentliche Gebäude,auf Heerstraßen und auf alles verwandt, welchesdie Größe, den Reichthum und die Macht Ber.iSzeigen konnte. — Die öffentlichen Gelder wurdensorgfältig verwaltet, und dieser'-Sorgfalt verdankteBern seinen großen Schatz. Damals harte derKanton Bern auf 236 Quadratmeilen 38 o,ooc>Einwohner.
Endlich kam der 5 le März 1798, und 3 o,o<,oiMann Franzosen rückten gegen Bern . Zwar führt«!wieder ein Erlach 18000 Berner und 8000 Solo-thurner, Freyburger und Zürcher diesen entgegen— aber die Tage von Laupen , von Morgarten,von Murten waren vorüber. — Das Mißtrauenhatte die festen Bande der Bürger gelöst — dieTruppen ermordeten auf dem Zurückzuge ihre Ge-^nerale und Obersten. Den General Erlach nahe beiMünsingen , die Obersten Ryhner und Settler beiBern , und die Obersten Gumoens und Crusaz beiAllenlüften im Walde;— und die alte Bern öffnete zum erstenmal dem Feinde ihr«Thore.