S67
die jeder Pflug erfedert, durch eine Federwage aufdieselbe Weise zu bestimmen, wie man dieses inEngland thut, wenn mehrere Pfluge gegen einan-der versucht werden. Es ist überhaupt übel, daßman in Hofwyl dasjenige sowenig zu kennen scheint,was im Auslande schon längst erfunden und in An-wendung ist. Vieles, was blos ihnen neu ist, hal-ten sie irriger Weise für absolut neu, und drückensich so darüber aus, als wenn sie die ersten unddie einzigen mären, die es erfunden. Wenn manein halbes Dutzend Pflüge hat, die alle mit zweiPferden bespannt, gleich gut bei gleicher Tiefe pflü-gen, so möchte ich den sehen, der nun ein Urtheilbilden könnte, welcher von diesen der bestesey? wenn er keine Federwage hat. Ist aber wäh-rend des Pflügens durch die Spannung der Federdie Zugkraft Zo oder 100 mal gemessen worden,und das Mittel ist, daß der erste eine Zugkraft von900, der zweite von 920, der dritte von 9^0, dervierte von 9Z5, der fünfte von 945, der sechstevon 960 Pfund gebraucht, so kann man sehr genauangeben, wie sich die Güte der verschiedenen Pflügezu einander verhält, und daß der erste der beste sey.