276
Die Bauern in der Gegend von Hofwyl geste-hen, daß Herr Fellcnberg schönere Erndten habe alssie. Allein sie setzen dieses auf Rechnung seinesDüngerkaufens in der Stadt und seines Geldes,mit dem sich alles zwingen lasse. Übrigens siehtman in der ganzen Gegend noch gar keine Nachah-mung der Fcllenbergischen Landwirthschaft. EinePferdehacke lassen sie sich wohl einmal auf Hofwylmachen, aber das ist auch alles.
Herr Fellenberq hat auf dem nahe liegendenSchlosse zu Buchsee ein Institut für junge Acker-wirthe aus den höher« Ständen. Jeder bezahlt72 Karolin. Jetzt mogten etwa zehn oder zwölf daseyn, unter denen ein Paar junge Grafen Magnisaus Schlesien waren, die jetzt weggingen, rmd dieHofwylschen Ackerinstrumente, einen Ackerknechtund eine Anzahl Schwcizerkühe mit auf ihre Gü-ter nahmen.
Zugleich hat er in seinem Hause ein Erziehungs-institut für seine Kinder und die Kinder seinerFreunde angelegt, wozu die Lage auf dem Landesehr günstig ist. Jedes Kind bezahlt 40 Karolin.Ihrer mogten zwölf bis fünfzehn seyn. Unter ihnen