Band 
Zweiter Band.
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Vevap den zs. Sept. ^Mit TageS Anbruch verließ ich daS traurigeFreyburg, sein unangenehmes Sprachengewirre,—(denn außer schlechtem Deutsch und Französisch wirdnoch eine Volkssprache gesprochen , die man gar-nicht versteht) und — die fatalen Haarwulste.^Doch hat uns dieses alles noch einen großen TheildeS heutiges Weges verfolgt — bis wir endlich am-Molesson vorbei auf die Höhen des WatlandeSkamen. ^

Hier wurde alles auf einmal anders. — EinGewitter kühlte die Luft — der Abend sank hin-ab — beim Schein des Wetterleuchtens sah manden hellen Schimmer des Lemansees — und die Lich-ter am jenseitigen Ufer in Savoycn bei Meillerie .

Wir kamen spät nach Vevay; — dieses gelobteLand des herrlichsten Obstes und der schönsten Trau-ben. Der beste Wein kostet die Flasche nur einenhalben Gulden, und ist i5 Jahre alt.

Die ganze Gegend ist >me ein Garten,— undes ist mir ungleich wahrscheinlicher, daß hier das!Paradies gelegen hat, als in Preußen, — wie die-fts einmal ein Theologe behauptet hat. '

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