Band 
Zweiter Band.
Seite
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als den dritten Tag die Arzte ven Genf kamen. —Es wurde nun eine Tragbahre von Holz gemacht,und die Prinzessin auf dieser den fürchterlich stei-len Berg hinunter nach Chamouny getragen. —

Die Geschichte mit dem jungen Wundärzte hatmir sehr merkwürdig geschienen. — Soll man dasZufall nennen, daß er geradehinkam, als diePrin-zeßin seiner so sehr bedurfte— oder Vorsehung?Lavater und Jung würden, wenn es ihnen ge-schehen wäre, es als eine ganz besondere Vorsehungund Gebethserhorung angesehen haben,— weil sieglaubten, daß der Himmel ihren Lebensweg b-s inskleinste Detail abstecke und mvellire. Aber wennman auch nicht dieser Meinung ist, so ist es dochein sonderbares Zutreffen, daß ein Wundarzt ZooStund weit kommt, des Morgens so frühe vonMartigny weggeht, daß er gegen Mittag im Cha-niounythale ist, hier einen Führer trifft, der ihmvom Eismeer erzählt, und nun diesen beredet, gleichmit auf den Montanvert zu gehen, weil es nochfrüh genug sey und er nicht müde. Von tausendReisenden geht gewiß kaum einer noch denselbenLag, an dem er nach Chamouny kommt, nach dem