In dem Fremdenzimmer hängt eine interessanteReihe Ölgemälde; eS ist Pestalczzi und die Lehrerdes Instituts, die zum Theil noch da sind, und zuniTheil weit in der Welt zerstreut. — In der Mittehängt Pestalozzi, neben ihm steht ein kleiner Knabe,sein Enkel. Dann Niederer, Hops von Basel der hy-pochondrische Steiner, der kecke Schmidt, Muralt(jetzt in Petersburg), Ekker (jetzt in Mailand ),Dobbcri (Caplan in Spanien ), Tobler (in Preußen),Büß von Burgdorf und Bareau. — Die Gemäldesind gut gemalt, die Originalität so verschiedenarti-ger Naturen, die sich um einen ausgezeichneten Men-schen versammelten, macht, daß man gerne beiihnen verweilt;— jeder hat sich so gegeben, wieer ist, und der Maler hat ihn so genommen. DieseGemäldesammlung gibt schon gleich eine günstigeIdee von der Geistesfreiheit die hier herrscht —die jede Natur das werden läßt, was sie kann, unddie nicht mit mönchischem oder akademischem Form-eisen jede Individualität nach der allein seligmachen-den Lehre des Systems zu bilden sucht.
Wir gingen in den Betsaal, wo Gottesdienstnach reformirter Welse war. AlS dieser geendigt