Band 
Zweiter Band.
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wie der Reiche, Vortheile aus ihm zu ziehen,—durch eigene oder durch fremde Belehrung.

Pestalozzi urtheilt über Sachen und Personen,so wie jemand der ein gutes Gewissen hat, und ge-wohnt ist gerade auS zu gehen. — Eben so urtheilter über sich, und gesteht im Laufe des Gesprächsden Mangel an Kenntnissen in manchen Fächern.„Damals hatte ich noch die irrige Meinung",sagte er oft, wenn er davon erzählte, wir er seineMethode in vielen Stücken geändert habe.

Ich sprach mit ihm von einem unserer Bekann-ten, und ich bemerkte, daß es nur ein Fehler an,hm schien, daß er das Verhältniß seiner Kenntnisse,zu denen seines Zeitalters nicht kenne.

„ Ach! sagte Pestalozzi, das thue ich auch nicht."Solche kindlichen Äußerungen machen den ^jähri-gen Greis so lieb. — Doch ein Greis ist Pestalozzinoch nicht. Unter seinem schwarzen starken Haupt-haare sind erst wenige gebleicht, und sein kindlichesGemüth hat ihm die Jugend erhalten.

Ich erzählte ihm von Gauß, von La Place, vonNeuton — von den Irrthümern großer Männer,und von den Kräften des menschlichen Geistes, die