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Zweiter Band.
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Pestalozzi hat viel gelitten. — Es ist hart für«in edles Gemüth, dem Gemeinen eine Blöße ge-geben zu haben; da es dem Gemeinen, — nurSchweigen entgegen setzen kann. Die Aristokratenfanden es allerliebst, daß ein Mann, der inLienhard und Gerdraut so eine tiefe Menschen-kenntniß gezeigt, — bei seinen Geschasttn so we-nig zeige, — und ungeachtet seiner schönen Fabrik-keniitmfse, nicht allein kein Vermögen zu erwerben,sondern das erworbene nicht einmal zu erhaltenwisse.

Jean Paul sagt: der größte Dichterkann sein Werk nicht dem Widersprruche der gemeinsten Lippe entziehen; —Dieses ist nicht hart. Aber gegen diese Lippescheinbar im Unrecht zu seyn, das ist hart. -—Jene Menschenkenntniß, die in Lienhard undGerdraut ist, ist mehr die geniale des Dich-ters, die die Geburt gibt, als die feine erwor-bene des Weltmanns. — Wer jene besitzt, ist viel-leicht untüchtig zu dieser. Indeß wird Pestalczzi'sName noch von fernen Geschlechtern genannt wer-den, wenn jener ihre schon lange der Vergessenheit

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