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Zweiter Band.
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Die republikanische Verfassung der Pestalozzi-scheu Lehranstalt ist dasjenige, was der Erziehungam günstigsten ist. — Z» einer solchen kann sich derMensch am freiesten entwickeln. Bei der monarchi-schen , wo ihm der Lehrer von oben herab vorschreibt,was er thun und lassen, glauben und missen soll,—wird höchstens — wie Lichtenberg sagt, einegute Schlafmütze aus ihm.

Pestalozzi hat keinen monarchischen Blutstro-pfen; — die Lehrer wogten vielleicht welche haben,aber das Gleichgewicht der Rechte und des Einflus-ses wird durch die verschiedenen Parthien erhalten,die sich hier, so wie in jeder Republik , gebildethaben. Daß dieses mancherlei Streit und Wider-wärtigkeit im Innern gab, ist leicht zu errathen,denn Republiken sind nie ruhig, so lange sie nichtvon einem vorzüglichen Kopfe beherrscht werden.Jeder Mensch, auch der bessere, ist geneigt sich soviel Ansehen und Rechte zuzueignen, als er vermag,und bei der guten Meinung, die jeder von sich sel-ber hat, ist er nicht geneigt, freiwillig einen Theildavon an andere abzutreten, solange diese ihn nichtdazu nöthigen. Sind in der Gesetzgebung eine-

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