Band 
Zweiter Band.
Seite
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daß die Knaben bis zum zwölften oder dreizehntenJahre nirgend besser seyn können als bei den El-tern — sie haben senst nirgend ein Kindergärtchen,oder einen Kinderteich, von dem sie sagen können,daß er ihr ist, und daß sie ihn angelegt, — undhinter keinem Ofen ist ein so warmes heimlichesPlätzchen als hinter dem Elterlichen, wenn sie sichzu der Mutter auf die Erde kauern. — EineKindheit voll Liebe und Träume ist der günstigsteBoden für das Gedeihen des jungen Herzens —das hier den Nahrungssaft einsaugt, von dem essich noch in späten ernsten Jahren ernährt. — Wieviel oder wenig das Kind lernt, gilt völlig gleich —und es ist besser, daß es im zwölften Jahr bloslesen und schreiben kann, als daß es etwas zu frühoder auf die unrechte Weise gelernt hat.

Aber mit dem zwölften oder dreizehnten Jahrekommen die Knaben in die sogenannte Flegeljahre— wo sie Gott und Menschen wenig Freude ma-chen, wo viel an ihnen ermähnt und meralisirtwird, und wo das alles nichts hilft. Dann ist esgut, daß sie in die Welt kommen, und unter ih-res Gleichen; sie sind dann schon reif für die bür-